WARUM es ein Interimsmanager sein sollte ???
Sind die Ideen vom Interimsmanager gut und durchführbar,
beginnt er umgehend damit, diese Dinge in die Tat umzusetzen.
Ist ein Bereich aufgebaut, eine Idee oder ein Projekt umgesetzt
und etabliert, werden bestehende Mitarbeiter qualifiziert und
mit dem Bereich vertraut gemacht. Der "Manager auf Zeit" packt
seine Sachen und kann sich der nächsten Herausforderung widmen.
Dieser moderne "Flaschengeist" hat
einen Namen: Interimsmanager
Interimsmanager - Spezialisten auf Zeit - Manager auf Zeit
Durch immer mehr verschlankte Strukturen (Lean-Management,
Reduzierung von Overhead) wird die Personaldecke in Unternehmen
dünner. Kein Unternehmen kann es sich heutzutage noch leisten,
Mitarbeiter auf schwammigen und undefinierten Positionen sitzen
zu haben. Ersatz für ausscheidende Mitarbeiter wird nicht eingestellt
und Reserven für Sonderausgaben sind außerhalb der Budgets kaum
vorhanden. Verbleibende Mitarbeiter haben zudem keine Zeit oder
kein Know-how mehr für "Sonderaufgaben" oder zur Problemlösung.
Die Lösung dieser Probleme kann ein so genannter "Interimsmanager"
sein, also ein Manager auf Zeit (lateinisch Interim =
Zwischenzeit). Er übernimmt zeitlich befristet eine klar definierte
Führungsaufgabe und arbeitet auf Honorarbasis. Ganz nach dem
Motto: "Wer kauft schon ein Hotel, wenn er mal Strandurlaub
machen will?" verfolgt er den Slogan "Wer baut schon mühsam
Spezialwissen auf, wenn er es nur einmal und zügig benötigt
wird?".
Ein Interimsmanager verkauft sein Spezialwissen
und seine langjährige Erfahrung. Genau genommen
verkauft er die Lösung für Ihre Probleme, die er deshalb so
schnell umsetzen kann, weil er langjährige Berufserfahrung hat
und Experte auf seinem Gebiet ist.
Der Interimsmanager
- Ist selbständiger Unternehmer, der finanziell weitgehend abgesichert
ist
- Unabhängigkeit und neue interessante Herausforderungen sind
seine wichtigsten Motive
- Wird ausgewählt wegen seiner hohen Eignung für eine bestimmte
Aufgabe
Seine Skills:
- Lust an der kontinuierlichen Herausforderung
- Blick für Zusammenhänge, Konzentration auf das Wesentliche
- Ausgeprägte Führungsqualitäten
- Unternehmerisches Denken
- Hohes Motivationsvermögen
- Kommunikationsfähigkeit und teamfähig
- Viel Geduld und Stressresistenz
- Frustrationstoleranz
Ein brauchbarer Interimsmanager ist ein Unternehmertyp und
gestandener Macher, der durch jahrelange Berufstätigkeit einen
großen Erfahrungsschatz hat, der es ihm erlaubt, Probleme ohne
lange Einarbeitung schnell und effektiv anzugehen. Normalerweise
haben sich erst ab einem Alter von 40 Jahren und nach mehreren
beruflichen Stationen ausreichend Fachwissen und Führungsqualitäten
aufgebaut. Sein langjähriger Lebenslauf spricht für sich und
vor allem für die neuen Aufgaben.
Als Außenstehender identifiziert der Interimsmanager
Probleme leichter und kann besser durchgreifen, weil er vor
"heiligen Kühen" keine Erfurcht, vor unangenehmen Aufgaben keine
Scheu hat und direkt an den Hebeln der Macht positioniert wird.
Von Mitarbeitern wird er selten als Konkurrenz angesehen, da
seine Mitarbeit befristet und projektbezogen ist. Er ist vergleichbar
mit einem Lotsen, der nach getaner Arbeit von Bord geht. Das
Lob und die Erfolge kassieren Kapitän und Mannschaft.
Vorteile eines Interimsmanagers
gegenüber einem Consultant
Ähnlich wie ein Unternehmensberater (Consultant) analysiert
und erstellt ein Interimsmanager Konzepte. Aber im Gegensatz
zum Consultant, der lediglich Empfehlungen ausspricht, liegt
der Schwerpunkt beim Interimsmanager danach auf der Umsetzung
der gefundenen Lösung.
Consultants sind häufig junge Hochschulabgänger ... voll
gestopft mit Theorie und wenig Berufserfahrung. Consultants
erarbeiten Lösungsvorschläge und tragen keine Verantwortung
für die spätere Umsetzung. Das ist manchmal auch besser so!
Interimsmanager sind dagegen gestandene Führungskräfte,
die in ihrer langjährigen Berufslaufbahn schon fast alles gesehen
und miterlebt haben, worüber sie reden! Ein Interimsmanager
hat klare Führungsverantwortung und soll Weisungen erteilen.
Einsatzgebiete vom Interimsmanager
als Manager auf Zeit
Üblicherweise kommen die Manager auf Zeit in folgenden Bereichen
zum Einsatz:
Lücke schließen, die durch Ausfall einer Führungskraft entstanden
ist, bis diese Stelle wieder besetzt ist.
Spezialaufgaben (einmalig) durchführen, wenn die Vorhaltung
von Spezialwissen für kleinere Unternehmen zu teuer wäre.
Besonders kleine und mittlere Unternehmen können schon aus Renditegesichtspunkten
heraus nicht das gesamte Spektrum eventuell benötigter Führungskräfte
vorhalten.
Änderungen (Aufgaben & Projekte) durchführen, die ein Unternehmen
zielgerichtet verändern sollen (Change-Management). Gerade "Veränderungen"
können aber ein sehr unangenehmer Job sein, die hohe Rückendeckung
durch den Auftraggeber erfordert.
Hauptaufgabe vom Interimsmanager
ist der Know-how-Transfer, also selten benötigtes Spezialwissen
kaufen und umsetzen lassen
Erst danach spielt Flexibilität und Kostenkontrolle eine Rolle.
Vorteile:
- Expertenwissen / langjährige Erfahrung in mehreren Unternehmen
- Know-how-Transfer - Schnelle (sofortige) Verfügbarkeit
- Flexibilität, Einsatzdauer von wenigen Tagen bis mehrere Monate
- Neue Impulse, Objektivität, keine Erfurcht vor „heiligen Kühen“
- Keine Betriebsblindheit, Probleme werden leichter identifiziert
- Transparente und kalkulierbare Kosten
Der Interimsmanager ist eine Persönlichkeit, die Veränderungen
nicht nur initiieren sondern auch umsetzen kann! Gefordert ist
der Macher, der bei einem neuen Einsatz anhand des Problems
kurzfristig (ohne lange Einarbeitungszeit) ein Konzept erstellt,
sofort Maßnahmen umsetzt und zielgerichtet und schnell erste
Erfolge zeigt.
Untätigkeit kommt Unternehmen
deutlich teurer als ein Interimsmanager!
Auch wenn die Tagessätze für Interimsmanager zwischen
800,- und 2.500,- € liegen, Spesen kommen noch dazu, ist es
meistens noch deutlich teurer für ein Unternehmen, untätig zu
sein, dringend nötige Veränderungen auszusitzen oder Geschäftschancen
zu verschlafen.
Ist erstmal ein Bedarf für einen Spezialisten erkannt, kann
sich das Unternehmen in diesem Bereich durch Know-how-Transfer
und gekonnt durchgeführte Projektarbeit deutlich besser positionieren.
Die auf den ersten Blick hohen Tagespreise werden zudem
dadurch relativiert, dass eine Kündigung durch den Auftraggeber
jederzeit taggenau möglich ist und zusätzliche Lohnnebenkosten,
Sozialleistungen und kostspielige Abfindungen nicht anfallen.
Weiterhin sind teilweise auch erfolgsabhängige Prämien bis zu
30 % möglich und minimieren das Kostenrisiko weiter.
So geht ein Interimsmanager
vor
Die verschiedenen Phasen eines Projektes oder einer Aufgabe
sehen in der Regel folgendermaßen aus: Wichtigste Voraussetzung
für einen Einsatz und erster Schritt dorthin ist die klare vorherige
Analyse der IST- Situation im anfordernden Unternehmen. Die
Anforderungen oder das Problem und das zu erreichende Ziel werden
beschrieben und schaffen Klarheit über Qualifikation, Dauer
und Kosten des Einsatzes. Je genauer in dieser Phase gearbeitet
wird, desto weniger Missverständnisse und Überraschungen wird
es später geben. Auch die genaue Rolle des Interimsmanagers
wird hier bereits definiert.
Danach wird der passende Interimsmanager über Empfehlungen
oder aus einem Pool verschiedenartiger Profile herausgesucht.
Neben der schnellen Verfügbarkeit wird dabei eine Überqualifikation
des Interimsmanagers angestrebt, die es ihm erlaubt,
sich schnell ohne lange Einarbeitungszeit ganz auf die zu erfüllende
Aufgabe zu konzentrieren.
Gemeinsam wird nun, aufbauend auf der ersten IST- Analyse, das
Problem konkret untersucht, analysiert und Lösungsvorschläge
aufgebaut. Häufig stehen zur Analyse zusätzliche Berater oder
auch Seniorpartner zur Verfügung. Anhand der konkret ausgemachten
Lösung wird nun eine Roadmap (Aktionsplan) mit den zu erreichenden
Zielen, dem Zeitplan, dem zur Verfügung stehenden Budget und
der genauen Rolle und Verantwortung des Interimsmanagers aufgestellt.
Nach Aufnahme der operativen Tätigkeit, die meistens innerhalb
von zwei Wochen aufgenommen wird, steht der Vertrauensaufbau
an erster Stelle. In Gesprächen mit Kollegen untersucht der
Interimsmanager einerseits die möglichen Probleme und Lösungen
und macht andererseits den Mitarbeitern klar, dass er aufgrund
der begrenzten Einsatzdauer an keinen "Stühlen sägt". Diese
enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern ist extrem wichtig:
Ein erfolgreicher Interimsmanager
ist immer ein Teamplayer